Das Känguru #DIDit oder hat es #DUTgemacht

Hallo und Servus!

Ja – ich weiß – die Überschrift hinterlässt erst einmal mehr Fragezeichen, als dass sie Dir aussagekräftig das heutige Thema erklärt. Aber glaube mir, dass versuche ich Dir in diesem Beitrag näherzubringen. Und hoffe, dass Du danach denkst: „Japp, die Überschrift war völlig ausreichend!“ 🙂

Känguru DIDit DUTgemacht
Quelle: Screenshot von https://di.day/sprichdrueber/

Worum geht es?

Um es mir einfach zu machen, zitiere ich die Kurzfassung von der Homepage:

Unser digitales Leben befindet sich in der Hand weniger Überreicher. Mit der Monopolstellung ihrer Unternehmen bestimmen Menschen wie Elon Musk, Jeff Bezos oder Mark Zuckerberg weltweit, wie wir uns online informieren, wie wir diskutieren, kommunizieren oder handeln. Einen solchen unkontrollierten Einfluss sollte kein Mensch und kein Unternehmen besitzen, weil wir dann nicht mehr in Freiheit leben können.

Quelle: https://di.day/

Der #DID wird von mehreren Organisationen unterstützt. Darunter auch vom ChaosComputerClub (CCC), den ich bereits in diesem Beitrag vorgestellt hatte. Unter diesem Link findest Du eine genauere Erklärung und weitere Informationen. Zudem reiht sich der #DID auch mit zu den Beiträgen von #EndOf10 ein, die ich hier und hier schon vor einiger Zeit thematisiert hatte.

Und was hat das Känguru jetzt #DUTgemacht?

Dazu muss ich Dir erst eine Frage stellen. Kennst Du die Känguru-Chroniken von Marc-Uwe Kling? Falls nicht, empfehle ich Dir sie an dieser Stelle. 🙂 Marc-Uwe Kling hatte zum Ende des Jahres 2025 den #DI.Day vorgestellt.

Und um das ansprechend in die Menge zu tragen hat er ein Video auf PeerTube hochgeladen. Ich verlinke es Dir hier einfach mal. 🙂

DI.Day - Wir müssen uns trennen - Känguru DIDit DUTgemacht
Quelle: Screenshot vom Videolink: https://tube.tchncs.de/w/g2VxStKL9X38KvJymjFfyG?start=26s (bitte Link für Video nutzen)

Mein kleiner Beitrag zum zweiten DI.Day

Da ich im Januar noch nicht wirklich dazu kam, mich mit dem Thema auseinander zu setzen, hatte ich es mir für den zweiten DI.Day, am 01.02.2026, vorgenommen.

Mein Beitrag dazu besteht darin, dass ich mir einen Bibliothek-Ausweis gegönnt habe. Okay, okay… ja, das klingt jetzt nicht sonderlich innovativ. Aber dazu komme ich jetzt. 🙂

Zum einen habe ich für die heimischen 4 Wände, dank des Bib-Ausweises eine zusätzliche Mediathek zum Streamen von Filmen und Serien erhalten, die völlig kostenlos (bereits mit dem Bibliothek-Beitrag beglichen) nutzbar ist und einen separaten Kinderbereich beinhaltet. Da könnte man nun entweder Disney+ oder Netflix oder AmazonPrime entsprechend kündigen. Und somit schon mal zumindest einen Anbieter streichen. Je nach Filmvorlieben…

Filmfriend.de – das Streaming-Portal der Bibliotheken

Natürlich zeige ich Dir auch, wie das ausschaut. Allein auf der Startseite kannst Du schon sehen, dass es keine Werbung gibt, Du die Filme und Serien also ungestört streamen kannst. Zudem gibt es jede Woche ein bestimmtes Thema, dass in den Fokus rückt, um auch mal den Blick in andere Gefilde zu richten. Und oben in Gelb wird der Kinderbereich entsprechend auffällig markiert.

filfriend.de - Känguru DIDit DUTgemacht
Quelle: Screenshot von der Startseite filmfriend.de

Jetzt gönne ich mir sogar noch Hörbücher

Und weil es mit dem Bib-Ausweis sogar die Möglichkeit gibt, ganze Hörbücher und teilweise Hörbuch-Reihen frei zu streamen, besitze ich jetzt noch die Libby-App auf meinem Smartphone.

Libby ist eine kostenlose App, mit der Sie eBooks, digitale Hörbücher und Zeitschriften aus Ihrer öffentlichen Bibliothek genießen können. Sie können Titel per WLAN oder mit Mobilfunkdaten streamen oder sie herunterladen, um sie zu jeder gewünschten Zeit und an jedem gewünschten Ort offline nutzen und lesen zu können. Sie brauchen nichts weiter als einen Bibliotheksausweis.

Quelle: https://help.libbyapp.com/de-de/6144.htm
Libby App - Känguru DIDit DUTgemacht
Quelle: https://macsources.com/wp-content/uploads/2023/02/Libby-App-Feb-2023-001.jpg

Und ehrlich? Ich finde das echt klasse! Nicht nur, dass ich meine lokale Bibliothek vor Ort unterstütze. Nein, ich hab die Freiheit Filme, Serien, Hörbücher oder sogar Zeitschriften völlig ohne Mehrkosten zu konsumieren. Wann und wo ich will. Und das alles ganz ohne BigTech.

Fazit

Es geht den Initiatoren und Unterstützern von DI.Day nicht um einen kompletten Ausstieg über Nacht. Ziel ist es eher, die persönliche Abhängigkeit in zentralen Bereichen wie Browsern, E-Mail, Messengern oder Betriebssystemen Schritt für Schritt zu verringern. Es ist ein Versuch, durch bewusste und machbare Aktionen die Hoheit über die eigenen Daten zurückzugewinnen, ohne dabei den Anschluss an die digitale Welt zu verlieren und die breite Masse damit zu überfordern.

Und damit beende ich den kleinen Beitrag über meinen persönlichen DI.Day im Februar. Je nach Lust und Bedarf werde ich das dieses Jahr vielleicht noch einmal thematisieren. Natürlich wirst Du hier dann entsprechend darüber informiert. 🙂 Bis dahin verbleibe ich wieder mit meinem Schlussgruß.

Man liest sich. 🙂

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